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Aktuelles aus der KITA St. Cornelius, Moosweg 3


Die klingende Rabengruppe

Musik, Geräusche, Ohrwürmer und vieles mehr…

Alle Jahre wieder verwandelt sich die Rabengruppe in die klingende Rabengruppe. Der Grund: Musik macht uns einfach glücklich! In der Rabengruppe wird natürlich das ganze Jahr über musiziert, da dies den Erzieherinnen besonders am Herzen liegt. Wir singen zur Begleitung von Gitarre und Orffschen Instrumenten, spielen Bewegungslieder oder probieren uns rhythmisch aus.

Aber in unserem Musikprojekt erlebten wir noch vieles mehr.

Alles begann mit einer kleinen Einheit zur Hörschulung: Wozu brauchen wir unsere Ohren? Wie sehen sie aus? Was wäre, wenn wir sie nicht hätten? Wir lernten den Ohrwurm kennen. Mit Hilfe unserer Klangschale schulten wir das richtige Hören: Wo ist der Ton? Wie lange klingt er? Wir spürten den Ton am ganzen Körper mit der Gitarre. Das war für alle ein spannender Augenblick, da man nie weiß, wo der einzelne den Ton spürt und erfährt.

Wir machten uns in der gesamten Kita auf die Suche nach Geräuschen: Türe zuschlagen, Stühle über den Boden schieben, etc. Aber am Besten gefiel uns die Toilettenspülung im Waschraum. Wir entdeckten, dass unser Körper tolle Geräusche produzieren kann, z. B. stampfen, klatschen, patschen, rascheln, etc. Und so wurde das Dirigentenspiel zu einem unserer Lieblingskreisspiele.

 

 

In der Turnhalle probierten wir auch rhythmische Spiele aus. So lernten viele Eltern alte Klassiker neu kennen, wie den Kaiser von Rom, da die Kinder diese mit Begeisterung zu Hause vorführten.

Im Anschluss daran probierten wir unsere Stimmen aus und lernten das kleine Oh, das große Ah und das freche Eh in der Stimmbildung kennen. Lieder wie: "Hallo, guten Tag wir fang´n jetzt an", "Huahu, der Herbst kommt heran" und "Der musikalische Wasserhahn" wurden zu Ohrwürmern.

Zum Ende des Projekts machten wir Bekanntschaft mit dem Musikkoffer. Dieser enthielt viele Instrumente, die wir alle ausprobieren konnten. Wegen des großen Erfolges wird uns der Koffer noch eine ganze Weile in der Gruppe erhalten bleiben. Wir entdeckten alt bekannte Instrumente wieder, aber auch einige neue Instrumente lernten wir kennen. Die verschiedenen Klanggeschichten bereiteten den Kindern viel Spaß und wurden immer wieder eingefordert.

Und dann folgte der krönende Abschluss: Im Vorfeld hatten sich drei Väter bereit erklärt, uns mit ihren Instrumenten zu besuchen und diese vorzustellen. Der erste Vater kam mit seiner Mundharmonika und so ertönten im ganzen Haus Karnevalslieder.

Vater „Nummer zwei“ brachte sein E-Piano mit und wir schmetterten gemeinsam unsern Herbstsong und andere Kinderlieder. Und zu guter Letzt kam der dritte Vater mit seiner Trompete und spielte mit uns die schönsten Martinslieder.

Unser Fazit:
Die klingende Rabengruppe war ein toller Erfolg und hat allen Beteiligten sehr viel Freude bereitet. So wird dieses Gruppen-Projekt für die folgenden Generationen bestimmt wieder auf dem Programm stehen.


Das Wunder der 5. Jahreszeit

Kinderbuchvorstellung in der KiTA St. Cornelius

Christina Kirsch – Mutter von Grete und Frida und auch von Marie, die vor drei Jahren noch unser Kindergartenkind war - hat ein neues Buch geschrieben „ Das Wunder der 5. Jahreszeit“ und die erste Lesung und somit auch die erste öffentliche Vorstellung wurde tatsächlich in unserem Kindergarten veranstaltet.

Mit ihrem im vergangenen Jahr erschienen „Erstlingswerk“, welches schon weit über die Kölner Stadtgrenzen hinaus bekannt ist „Einmal Prinz und (fast) zurück“, führt sie mit ihrem Mann Holger Kirsch (Karnevalsprinz von Köln in der Session 2014/15) zusammen Tagebuch und gewährt somit allen Lesern einen spannenden, ehrlichen, humorvollen und liebevollen Blick durchs Schlüsselloch. Somit lässt sie alle teilhaben, die wissen wollen, was sich hinter den Kulissen des prächtigen Dreigestirns abspielt.

…und das neue Buch ist ein Kinderbuch!

In diesem beschreibt sie in kindgerechter Form, was ein Kölner Kind über Prinz, Bauer und Jungfrau wissen sollte. Mit diesem zauberhaften Buch hilft sie Groß und Klein die Tradition des Dreigestirns zu verstehen. Es war für uns alle ein sehr aufregender Vormittag – nicht nur die Autorin Frau Kirsch, auch das Aupair der Familie Kirsch - Viviane Estefania Lopez, die Illustratorin des Buches waren da. „Ex-Prinz“ Holger Kirsch hat das Buch zunächst den Vorschulkindern und den Kindern der Schmetterlingsgruppe vorgelesen. Die jeweilig benannten Insignien wurden von Grete dazu geholt. Musikalisch hat die Lesung von Björn Heuser begleitet– wobei uns allen klar wurde, dass unsere Pänz echt jot drop sind, da sie stimmgewaltig und fast textsicher mitgesungen haben. Die unglaublich vielen Pressevertreter und auch die Abordnung der Festkomitees zeigten sich sehr beeindruckt.

…und es hat allen soooo viel Spaß gemacht!!

…und weil es so ein besonderes Buch ist, welches sogar vom Festkomitee Kölner Karneval empfohlen wird und auch schon einen Platz im Kölner Karnevalsmuseum hat, haben alle unsere Kinder dieses Buch am 11.11.2016 im Rahmen einer weiteren Lesung für alle Kinder mit Christina Kirsch und Viviane Estefania Lopez , vom Kindergarten geschenkt bekommen …und auch, wenn das ein oder andere Kind es jetzt noch nicht wirklich versteht, ist es für Kölner Pänz ein sehr wertvolles Buch. Irgendwann wird jedes Kind vielleicht darauf stolz sein, „Das Wunder der 5. Jahreszeit“ zu besitzen und damit die ganz eigenen guten Erinnerungen verbinden


Ein neues Spielschiff für die Kindertagesstätte St. Cornelius.

Santa Cornelius sorgt für strahlende Kinderaugen

Renovierung Rabengruppe 2015

Strahlende Kinderaugen konnten Ende September ein neues Spielgerät auf der Außenanlage der Kita St. Cornelius am Moosweg übernehmen. 20 Jahre lang war das alte Spielschiff die Bühne für Abenteuerspiele, für Träume, die über weite Meere führten, und Freiräume für spielerisch Gelebtes eröffneten. Doch seit mehr als sechs Jahren häuften sich die Mängel, Teile mussten erneuert oder entfernt werden, was jährliche Instandhaltungskosten in bis zu fünfstelliger Höhe nötig machte. Zudem bleib die Nutzung oftmals eingeschränkt.

Die Bürgerstiftung St. Cornelius Heumar als Träger der Kita und auch die Erzieherinnen standen vor einer grundlegenden Entscheidung, die zunächst das Aus des alten Spielschiffes bedeutete. Die Erhaltungskosten bzw. die Sicherheitsreparaturen standen in keinerlei Verhältnis mehr zu dem spielerischen Nutzen.Aber was jetzt? Ein neues Schiff? Ein anderes Spielgerät? Es wurden Kataloge von einschlägigen Spielgeräteherstellern gesichtet. Alle Beteiligten favorisierten immer wieder ein neues Spielschiff, damit eine breite Palette von pädagogisch und erzieherisch wertvollen Spielmöglichkeiten zur Verfügung stehen und körperliche Fähigkeiten gefördert werden können.

Nun war alles klar, oder doch nicht? - Das Haupthindernis, die Kosten, war jetzt zu bewältigen. Ein Spielschiff, das dem Bedarf der Kita gerecht wird und den heutigen gesetzlichen Vorgaben entspricht, liegt in der Größenordnung eines Mittelklasseautos. Diese Problematik bereitete den Mitgliedern des Trägervereins und den Erzieherinnen so manche schlaflose Nacht. Doch beide blieben am Ball. Es wurden Ideen geboren und verworfen. Doch am Ende stand der feste Wille: Wir wollen und brauchen das Schiff! Um auch weiteren Generationen von Kindern aus unserem Veedel die Spielmöglichkeiten wie der Vorgängergeneration zu schenken. Dieses Ziel wurde dank vieler Sponsoren nach einer Vorlaufzeit von ca. einem Jahr erreicht. Mit einer feierlichen Schiffssegnung unter dem Beisein der Sponsoren und vielen Rather Bürgern & Eltern konnte das neue Schiff für die Kinder endlich frei gegeben werden.

Renovierung Rabengruppe 2015

Mit Wasserbomben wurde das neue Schiff eingeweiht und dann von den Kindern fröhlich geentert.

Ein besonderer Dank gilt der Sparkasse KölnBonn, die einen nicht unerheblichen Betrag beisteuerte. Ihre Förderung stammt aus dem sogenannten „PS-Zweckertrag“. Das ist eine spezielle Form des Sparens, mit der die Sparkassen im Rheinland seit über 60 Jahren das Sparen mit einer Lotterie und der Förderung des Gemeinwohls verknüpft. Für die Anschaffung des neuen Spielschiffs haben außerdem die Bürgerstiftung selbst, die Kath. Kirchengemeinde St. Cornelius, die Bezirksvertretung Kalk mit Geldern aus den bezirksorientierten Mitteln, aber auch Eltern, Großeltern und Unterstützer der Kita ihren Anteil beigetragen.

Dafür ein ganz besonderes Dankeschön an alle Beteiligten!


 

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